Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
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"Ton und Erklärung" 2017: Violoncellowettbewerb

In Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk bekommen vom 27. bis 30. April 2017 junge Cellistinnen und Cellisten die einmalige Möglichkeit, sich im Rahmen des nächsten Violoncello-Wettbewerbs nicht nur einer international renommierten Jury (bestehend aus Musikern, Journalisten, Agenten und Intendaten) sondern in Begleitung des Münchner Rundfunkorchesters unter der Leitung von Francesco Angelico in der öffentlichen Finalrunde im BR- Funkhaus (Rundfunkplatz 1, München) auch einem breiten Publikum zu präsentieren.

  

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Wettbewerbsprofil:

 

Mit dem Musikpreis Ton und Erklärung – Werkvermittlung in Musik und Wort fördert der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft in Kooperation mit den ARD-Rundfunkanstalten und -orchestern herausragende junge Musiker alternierend in den Fächern Klavier, Violine, Violoncello und Gesang, die neben ihrem Instrument auch die vermittelnde Darstellung der Werke vor ihrem Publikum beherrschen. Zu den Musikpreisträgern gehören u. a.: Bernd Alois Zimmermann, Wolfgang Boettcher, Christoph Eschenbach, Tabea Zimmermann, Lars Vogt, Nadja Michael, Marie-Elisabeth Hecker, Valentin Radutiu und Elsa Dreisig.

Alle Teilnehmer bekommen zudem die Möglichkeit an einem wettbewerbsbegleitendem Coaching teilnzunehmen. In Zusammenarbeit mit einem Moderationscoach wird in gemeinsamen sowie individuellen Workshops und Coachings an der Körpersprache, Bühnenpräsenz und Rhetorik gearbeitet und Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf Moderation und Vermittlung ausgebaut. 

Ablauf und Repertoire:

 

Erste Runde

Donnerstag, 27. April 2017, ab 10.00 bis ca. 20.00 Uhr, Studio 1
Violoncello Solo 

Werke von J. S. Bach, Max Reger, Ernest Bloch, Benjamin Britten, Zoltán Kodály, Ernest Krenek Paul Hindemith, Bernd Alois Zimmermann, Krzysztof Penderecki, Isang Yun, Hans Werner Henze u. a. m.  

Zweite Runde

Freitag, 28. April 2017, ab 14.30 bis ca. 20.00 Uhr, Studio 1 
Violoncello und Klavier  

Werke von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Dimitri Schostakowitsch, Claude Debussy, Gabriel Fauré, Bohuslav Martinů, Sergej Prokofjev, Samuel Barber, Franz Schubert, Frédérik Chopin, Antonin Dvořák, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Camille Saint-Saȅns, Richard Strauss, Alexander von Zemlinsky u. a. m. 

Finale mit Bekanntgabe der Preisträger

Sonntag, 30. April 2017, 11.00 bis ca. 14.30 Uhr, Studio 1
Violoncello und Orchester  

Auf dem Konzertprogramm stehen Violoncellokonzerte von Antonín Dvořák, Robert Schumann und Joseph Haydn. Es begleiten Musikerinnen und Musikern des Münchner Rundfunkorchesters unter der Leitung von Francesco Angelico. 

TeilnehmerInnen:

 

  • Andreas Schmalhofer
  • Dominik Manz
  • Friedrich Thiele
  • Ivan Sendetsky
  • Johannes Przygodda
  • Junko Fujii
  • Katarina Schmidt
  • Laura Moinian
  • Simone Drescher
  • Timothy Hopkins
  • Valentino Worlitzsch
  • Zuzanna Szambelan 

Wettbewerbsjury:

 

  • Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt, Universität der Künste Berlin / Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar (Vorsitz)
  • Prof. Sebastian Klinger, Hochschule für Musik und Theater Hamburg
  • Oswald Beaujean, ARD Musikwettbewerb
  • Sabine Frank, HarrisonParrott, München
  • Lydia Grün, netzwerk junge ohren, Berlin
  • Amadeus Templeton, TONALi, Hamburg
  • Dr. Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung, München
  • Raimund Trenkler, Kronberg Academy
  • Dr. Franziska Nentwig, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, Berlin
  • Julian Rieken, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, Berlin

Häufig gestellte Fragen:

 

Wer kann teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt sind Cellistinnen und Cellisten, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs zwischen 17 und 27 Jahre alt sind und an einer deutschen Hochschule oder an einem Pre-College studieren bzw. deutsche Staatsbürger sind und im Ausland studieren

Was wird bewertet?

Beurteilt werden künstlerische und technische Leistung und Bühnenpräsenz, musikalische Gestaltung und Bühnenpräsenz sowie Vermittlung des Werks in Form von performativen Anmoderationen. Jeder Wettbewerbsbeitrag soll den Charakter einer kleinen "Performance" bekommen. Die Persönlichkeit des Musikers soll sich in Wort und Ton widerspiegeln, bewertet wird der Aufritt als Ganzes. Es werden keine musikwissenschaftliche Vortärge erwartet, vielmehr sollte der persönliche Zugang zu dem jeweiligen Werk deutlich und eine Brücke zum Publikum gebaut werden. Die Wortbeiträge erfolgen in deutscher oder in englischer Sprache.

Was erwartet die Preisträger?

Die beiden Erstplatzierten, die neben ihrer künstlerischen Qualität auch mit der Vermittlung ihrer Interpretation und der eigenen Persönlichkeit überzeugen, erhalten Preisgelder im Gesamtwert von 15.000 Euro und durch Kooperationen des Kulturkreises die Möglichkeit zu zahlreichen Konzertengagements in der Saison 2018/2019. Des Weiteren beinhaltet der Preis u. a. die Möglichkeit zur Uraufführung eines Auftragswerks eines zeitgenössischen Komponisten sowie die Teilnahme an einem feierlichen Preisträgerkonzert in Begleitung des Münchner Rundfunkorchesters im Rahmen der Jahrestagung des Kulturkreises. 

Kontakt:

 

Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V.
Julian Rieken, Programmbereich Musik
Haus der Deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29
D-10178 Berlin
T +49 (0) 30-20 28-14 06
F +49 (0) 30-20 28-24 06
j.rieken@kulturkreis.eu

   
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